Der „mächtige Ahornbaum rechts der Straße von Weidachwies nach Niederaschau“ (Zellerhornstraße, Einmündung Cramer-Klett-Straße), von dem Max Ziegmann in seinem Buch „Aschau wie es früher war“ erzählt, der musste schon vor Jahren gefällt werden. Das Wegmarterl jedoch steht nun schon bald 110 Jahre immer noch an gleicher Stelle; nur dass der Weg nicht mehr wie ursprünglich direkt an ihm vorbei führt. Es hat seinen Platz ein paar Meter in der eingezäunten Wiese am Beginn des Lärchenweges und ist mit Stacheldraht gegen die neugierigen Kühe geschützt. Nach wetterbedingten Schäden ließ Baron Ludwig Benedikt von Cramer-Klett, dem der Grund dort gehört, das ursprünglich aufgestellte entfernen und ein künstlerisch gefertigtes errichten. Der „Zahn der Zeit“ nagte natürlich auch an diesem schmiedeeisernen und ließ das von einem Rimstinger Maler geschaffene Bild verblassen. Die Kühe taten ein Übriges, so dass es immer wieder gerichtet werden musste. Bernd Reiter und Günter Mayer wendeten schon vor 10 Jahren viel Zeit auf, um Schäden zu beheben und dadurch das Andenken der an dieser Stelle geschehenen Mordtat zu erhalten. Letzten Herbst ließ der Heimat- und Geschichtsverein das stark beschädigte Denkmal abbauen und während der Wintermonate von Thedy Metzler (Schmiedearbeiten) und Wolfgang Fischer (Malerei) herrichten und restaurieren. Jetzt montierte es der gemeindliche Bauhof wieder an seinen an gestammten Platz, unter dem inzwischen prächtig gewachsenen neuen Ahorn.